Was bedeutet ⡵
Es zeigt die Punkte 1, 3, 5, 6 und 7.
Eine Achtpunkt-Braillezelle besteht aus zwei Spalten mit je vier Positionen. Von der Leseseite aus betrachtet lautet die Nummerierung links von oben nach unten 1, 2, 3, 7 und rechts 4, 5, 6, 8. Bei ⡵ bleiben die Positionen 2, 4 und 8 leer. Der Name zählt Positionen auf; er bezeichnet nicht die Zahl 13.567.
Unicode erfasst diese Anordnung, ohne ihr einen allgemeingültigen Buchstaben oder ein Wort zuzuweisen. Zum Lesen braucht man den jeweiligen Braillecode, also die Regeln, die den Punktmustern Bedeutung geben. Punkt 7 liegt unterhalb der traditionellen Sechspunktzelle. Dieses Zeichen ist daher kein Sechspunktmuster.
Braille lässt sich mit den Fingern lesen
Braille besteht aus erhabenen Punkten, die blinde Menschen mit den Fingerspitzen ertasten. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte Charles Barbier eine Schrift mit erhabenen Punkten. Louis Braille formte daraus eine kleinere Sechspunktzelle und veröffentlichte sein System 1829. Achtpunktbraille ist eine spätere Erweiterung, die insbesondere im Computerbereich eingesetzt wird.
Braillecodes gibt es für verschiedene Sprachen sowie für verkürzte Schreibweisen, Zahlen, Satzzeichen und Musiknoten. Auf einem gewöhnlichen Bildschirm ist das Muster nur sichtbar. Zum Ertasten braucht es erhabene Punkte auf Papier oder eine Braillezeile, ein Gerät mit beweglichen Stiften.
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Häufige Fragen
1Übersetzt eine Brailleschriftart meinen Text?
Nein. Eine Schriftart verändert das Aussehen der Zeichen, wendet aber nicht die sprachlichen Regeln für korrekte Brailleschrift an. Dafür brauchst du Braille-Übersetzungssoftware.
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⡵\2875Codes und KodierungCodepunkte: 1
Ein sichtbares Symbol kann mehrere Codepunkte enthalten. JS .length zählt UTF-16-Einheiten; UTF-8 zählt Bytes.


